Kultursensible Pflege

Der Anteil der über 65-jährigen Migranten zählt zu der am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Damit einhergehend wird die Zahl der pflegebedürftigen Migranten steigen. Dies bedeutet auch für die Region Osnabrück eine Herausforderung für die Bereiche der ambulanten und stationären Pflegeangebote.

Vor dem Hintergrund, dass die familiäre Pflege zukünftig weniger von Verwandten übernommen werden kann und gleichzeitig wenig kultursensible ambulante und stationäre Pflegeangebote für ältere Migranten vorliegen, müssen neue Wege gefunden werden, die eine interkulturelle Öffnung der Pflegeversorgung zum Ziel haben.

Bisherige und zukünftige Aktivitäten

Auf der Gesundheitskonferenz am 1. Juli 2015 hat sich die Arbeitsgemeinschaft erstmals mit folgenden Fragestellungen beschäftigt:

  • Welche Barrieren müssen überwunden werden, um Pflegeleistungen zugänglicher zu gestalten?
  • Welche besonderen Bedarfe von pflegebedürftigen Migranten müssen in der Konzeption von Pflegeangeboten berücksichtigt werden?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, um eine kultursensible Pflege in der Gesundheitsregion zu verbessern?

Dazu gab es Impulse von:

  • Frau Rass-Turgut
    (Integrationsbeauftragte Stadt Osnabrück)
  • Herrn Salman
    (Geschäftsführer des Ethno-Medizinischen Zentrums)
  • Herrn Prof. Dr. Remmers
    (Universität Osnabrück)

Die Ergebnisse finden Sie in der Dokumentation der Gesundheitskonferenz 2015.