Netzwerk Selbstständigkeit im Alter und neue Wohnformen

Unsere Gesellschaft altert. Es wird prognostiziert, dass im Jahr 2060 in Deutschland jeder Dritte älter als 65 Jahre sein wird. Auch im zunehmenden Alter ist der Wunsch präsent, selbstständig in der gewohnten Umgebung leben zu können. Gerade wenn die eigenen Kinder oder Familienangehörigen nicht oder nicht ausreichend als Pflegende in Frage kommen gilt es, sich über das Wohnen im Alter Gedanken zu machen. In Frage kommen Hilfen durch Ehrenamtliche, Initiativen oder kommerzielle Anbieter. Inzwischen gibt es eine Vielfalt verschiedenener Wohnformen im Alter, wie zum Beispiel die Anpassung der eigenen Wohnung, Hilfen im Alltag oder gemeinschaftliche Wohnprojekte.

Inhalte und Ziele

Das Netzwerk Selbstständigkeit im Alter und neue Wohnformen hat sich im Rahmen der Gesundheitskonferenz 2007 gebildet. Das Ziel des Netzwerkes ist es, die Eigenständigkeit im Alter, vor allem im Bereich Wohnen, zu erhalten und zu fördern. Bereits jüngere Menschen sollen deshalb für dieses Thema sensibilisiert werden, denn wer sich jetzt um seine Zukunft kümmert, muss nicht später Andere für sich entscheiden lassen. Auf neue Wohnformen, wie das gemeinschaftliche Wohnen, soll aufmerksam gemacht werden.

Das Netzwerk folgt dabei dem Motto: Älter werden – miteinander – füreinander

Sprecher des Netzwerkes ist Wilhelm Lemme (ehemaliger Fachdienstleiter Soziales, Landkreis Osnabrück). 

Bisherige und zukünftige Aktivitäten

Bisherige Aktivitäten des Netzwerkes:

  • Flyer entwickelt "Wie will ich zukünftig leben und wohnen": Es geht darum herauszufinden, welche Wohnform, entsprechend der eigenen sozialen Kompetenzen und Wünsche, die richtige für einen ist.

Aktuell wird angestrebt, Informationen über das Thema „Gemeinschaftliches Wohnen“ durch eine Befragung entsprechender Akteure zu sammeln. Intensiviert wird das Thema durch die Zusammenarbeit mit dem Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“.